Gaskrank

Gaskrank im Z4 Coupé 3.0si Clubsport

24 posts in this topic

Moin! Wie angekündigt wollte ich an dieser Stelle noch meinen Clubsport-Z4 vorstellen.

Basis:
BMW Z4 Coupé 3.0si
Baujahr 02/2007
>170.000 km
Ausstattung Xenon, M-Lenkrad und M-Fahrwerk, sonst fast nix (vor allem kein Navi)

Fahrwerk:
BC Racing BR-RH (Unibal-Domlager vorne und hinten, vorne sturzverstellbar, kombinierte Zug-/Druckstufeneinstellung)
Custom-Federraten 10 kg vorne, 14 kg hinten
"Race Damp"-Variante mit strafferer Dämpfung
neue TRW E46 M Querlenker vorne
hintere Achsschenkel original Lemförder Kugelgelenk (oben und unten)
restliche Fahrwerkslager vorne/hinten komplett PU Strongflex gelb
Drexler-Sperre 50°/40° mit 6 Lamellenpaketen

Exterieur:
Maxton Heckspoiler in Wagenfarbe lackiert
Nebelscheinwerfer (chronisch undicht beim Z4) ersetzt durch lackierte Blindabdeckungen
Universaltrichter in die Front eingepasst für Bremsenkühlung
Eisenmann ESD

Innenraum:
Recaro Pole Position ABE mit Custom Racetec Konsolen für mittige und tiefstmögliche Sitzposition
CAE-Shifter

Bremsen:
revidierte Seriensättel mit Evolity Bremssattelhülsen
BMW Compound-Scheiben vorne in Seriengröße, Brembo Serienscheiben hinten
Pagid RSL29 vorne und hinten
Fischer Stahlflex Bremsleitungen vorne und hinten
Bremsenkühlung über RPMD-Ankerbleche für E46 mit 63mm Schlauchanschluss

Räder:
4x Motec MCR3 Ultramesh hyper ceramic in 9x17 ET30
4x Nankang AR-1 in 235/45 R17
Blech Serie, Radhausschalen vorne und hinten bearbeitet, Lenkeinschlagbegrenzer

Gewicht:
1335 kg mit dreiviertel Tank ohne Fahrer (Hifi, Klima, Teppich - alles noch drin!)
quasi perfekte Gewichtsverteilung (mit Fahrer und dreiviertel Tank 50/50 vorne/hinten sowie 50/50 cross)

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Warum Z4 Coupé?
Ich wollte ein nicht zu schweres Auto mit Hinterradantrieb, Handschaltung und gut dosierbarem Saugmotor, um mich auf der Rennstrecke auszutoben und fahrerisch weiterzuentwickeln. Lange hing ich zwischen Z4 Coupé und Toyota GT86, beides nach heutigen Maßstäben relativ leichte und kompakte Autos. Der Toyota überzeugt vor allem mit seiner grandiosen Lenkung, knackigen Schaltung und Sperre ab Werk, aber wenn man im direkten Vergleich den Z4 fährt, kommt man unmöglich an dem famosen Reihensechser vorbei. Der Z4 ist dazu noch eine echte Spardose, da extrem günstig in der Versicherung, und viele Gleichteile mit E46, vor allem bei Achsen und Technik. Außerdem speziell für einen Clubsport-Umbau ohne Zelle interessant: der E86 ist von Haus aus schon extrem verwindungssteif, weil sie bei BMW damals einfach auf die unveränderte Roadster-Basis ein Blechdach gesetzt haben. Die Entscheidung war somit gefallen.

Die Basis
Gestartet ist das Projekt im September 2020, als ich mir das billigste Z4 Coupé auf mobile anschaute. Natürlich hatte ich die Kosten im Auge, aber ich wollte auch meine persönliche Hemmschwelle niedrig halten das Auto auf der Rennstrecke ranzunehmen, denn gute Z4 Coupés sind mittlerweile selten. So war der äußere Zustand des Kandidaten auch entsprechend schlecht - zahlreiche oberflächliche Kratzer und Dellen, rundrum verkratzte Felgen, eingefärbte Ledersitze, zwei kleinere reparierte Vorschäden. Motor und Getriebe machten aber einen guten Eindruck und bis auf eine defekte Handbremse war technisch sonst nichts zu bemängeln. Die regelmäßigen Wartungen waren mit Rechnungen und die beiden Vorschäden mit Gutachten dokumentiert. Sitze und Räder wollte ich eh tauschen, die nicht vorhandene Austattung war eher noch ein Pluspunkt, und über die ein oder andere Macke im Lack kann man bei einem geplanten Einsatz auf der Rennstrecke hinwegsehen, solange der Preis stimmt. Also Auto gekauft.

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Der Umbau
Im ersten Schritt hab ich erstmal alle Filter und Flüssigkeiten getauscht, und diverse Teile erneuert wie M-Lenkrad, Handbremsmechanismus, Anlasser, Batterie, Embleme, Scheibenwischer, Wagenheberaufnahmen, etc. Die Substanz war tatsächlich gut und es gab keine bösen Überraschungen. Deshalb ging das Auto dann auch zu Custom Racetec für Einbau und Eintragung der Recaros. Es folgten einige Runden Nordschleife zum Einrollen, dann war 2020 auch schon rum.

Im März 2021 ging es dann richtig los und ich hab das Auto in der eigenen Garage auf Böcke gestellt. Ich hab zwar keine zwei linken Hände, aber bis auf Radwechsel bisher nie was an einem Auto geschraubt. Anfangs wollte ich mich nur mal an der Revision der Bremssättel versuchen, aber dann ist es irgendwie eskaliert. Erst vorne Querlenker getauscht und Lager gegen PU, dann Bremsbelüftung gebaut, und dann war plötzlich die Hinterachse draußen und ich presste Fahrwerksbuchsen aus und ein. Alles keine Raketentechnik dachte ich, und so wanderten an weiteren Abenden auch Fahrwerk, Drexler-Sperre und CAE-Shifter ins Auto. Es gab einige Herausforderungen zu meistern und ich habe viel gelernt, aber im großen und ganzen verlief der Umbau dann doch erstaunlich reibungslos und war pünktlich zum bereits vor Monaten gebuchten Nordschleifen-Trackday fertig und komplett getüvt. Die Radlastwaage zeigte nach der Vermessung nicht nur eine quasi perfekte Gewichtsbalance von 50/50 vorne/hinten und 50/50 cross, sondern auch ein akzeptables Leergewicht von 1335 kg mit dreiviertel Tank - wohlgemerkt mit allem noch drin (Teppich, Klima, Hifi, etc.). So ging es dann auf die ersten Trackdays.

 

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Edited by Gaskrank
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Rennstrecke:
Ich bin bis jetzt vier Trackdays mit dem Auto gefahren und fühle mich mit dem Auto auf Anhieb pudelwohl. Ich hätte aufgrund des relativ kurzen Radstands mit einem deutlich nervöseren Fahrverhalten gerechnet, aber das Gegenteil ist der Fall. Das Auto fährt sich narrensicher, durch die Sperre kommt vor allem auf der Bremse und beim Lastwechsel nochmal richtig Ruhe rein, dass man schon wirklich sehr groben Unfug anstellen muss um den Grenzbereich zu verlassen. So fällt es auch nicht schwer das DSC komplett auszuschalten, denn die Sperre harmoniert damit überhaupt nicht. Auf der Nordschleife dauerte es letztendlich gerade mal 4 Runden, bis zum ersten Mal die 7 vorne stand. Zwar beeindruckt man mit 265 Sauger-PS heutzutage niemanden mehr, aber sobald es ums Eck geht steht man mit der perfekten Gewichtsverteilung und dem relativ leichten Auto auf Semis auch definitiv nicht im Weg rum.

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Zuverlässigkeit:
Ein Hinterachsdämpfer des BC-Fahrwerks hatte nach den ersten 17 Runden Nordschleife Totalausfall und alles Öl von sich geschmissen, es hatte die Dichtung an der Kolbenstange rausgedrückt. Der Dämpfer wurde auf Garantie getauscht. Ich gehe aktuell von einem Produktionsfehler aus, aber das Fahrwerk steht seitdem natürlich unter verschärfter Beobachtung. Abgesehen davon läuft das Auto bisher wie ein Uhrwerk und verträgt bei reproduzierbaren Rundenzeiten auch viele schnelle Runden am Stück, im Zweifel bis der Tank leer ist. Lediglich die Bremse wird trotz der Modifikationen + Belüftung irgendwann weich - auf der Nordschleife ist das weniger ein Problem, aber z.B. in Zandvoort mit seinen harten Anbremszonen hatte sich die Bremse nach 15 schnellen Runden hitzefrei genommen - das wird eins der nächsten Themen, was ich angehen möchte.

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Motorrevision
Anfang 2022 gab es noch eine vorsorgliche kleine Motorrevision mit neuem Ventildeckel (der alte ölte leicht), neuen Vanos Magnetventilen, neuen Zündkerzen + Zündspülen, neuen DiSa-Klappen (mit Metall- statt Plastikpin) und jeder Menge neuer Dichtungen. Dies war allerdings eher eine Präventivmaßnahme, damit der N52 noch möglichst lange sein Liedchen singt. Hier hatte ich dann aber auch tatsächlich mal Hilfe von einem erfahrenen Schrauberkollegen in Anspruch genommen.

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Ausblick:
Für das perfekte Clubsport-Auto habe ich noch jede Menge Ideen. Stabis, Öltempanzeige, Bügel, Bremse, um nur ein paar zu nennen... Es wird definitiv KEIN reines Tracktool werden. Das Auto soll weiterhin auch auf der Landstraße funktionieren und auf eigener Achse zur Rennstrecke rollen. Außerdem möchte ich in den nächsten Jahren nochmal irgendwann eine größere Alpentour damit fahren.

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Zum Abschluss noch drei Onboards von schnellen Runden auf Nordschleife, Bilster Berg und Zandvoort.

 

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Stabile Nummer! Zeiten scheinen auch ganz gut zu passen in Vergleich zum Yaris sehr identisch. Weitermachen :3_grin:

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Ich liebe ja diese Detailberichte, danke dafür! Schön zu lesen.
Den Z4 finde ich auch immer schön. Vielleicht sieht man sich mal am Ring oder Bilster Berg.

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Sehr schöner Bericht, absolut lesenswert gewesen! Ich bin überrascht vom Z4, insbesondere was Crossweight und das Gewicht generell angeht. Danke!

Gruß

Martin

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Freut mich! Ich lese die Aufbauberichte auch immer unheimlich gerne.

Das Gewicht hat mich wie gesagt auch überrascht, wurde aber mehrfach verifiziert. Außer Pole Position, den leichten Felgen (Motec MCR3 mit 7,8 kg) und einer etwas kleineren Batterie habe ich keinerlei Gewichtstuning betrieben. Aber es hat sich offenbar gelohnt ein Auto ohne Ausstattung zu kaufen.

Vorbereitungen für 2023 laufen schon:

  • Racebox Mini ist da, ersetzt den nicht mehr zuverlässigen Garmin GLO
  • H&R Stabikit bestellt
  • Nordschleife-Trackday am 6.4. mit Circuitdays gebucht

Muss nur noch Semis bestellen, der AR1 ist nach vier Trackdays fertig...

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6.4. habe ich ebenfalls gebucht :3_grin:👍
Kann gerne meine Bohrmaschine mitbringen dann könnten wir noch ein paar Speedholes anbringen🤣

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Sehr cool! :1330_v_tone1: Freu mich schon den Schweizer Käse mal live zu sehen.

Bohrmaschine darfst du zuhause lassen, aber vielleicht bringste nen Ratschenkasten mit, dann "leihe" ich mir mal deine Bremse... :4_joy:

 

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Isset nicht schön, wenn es wieder los geht? :3_grin:

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H&R Stabikit ist drin, neues Datalogging-Setup mit der Racebox Mini läuft auch. Ansonsten gabs noch einen frischen Satz AR1, frische Bremsflüssigkeit und noch eine Kontrolle der Spurwerte. Der Scheibenkeil bringt auch nochmal mindestens 5 PS! Hab ich bei der tiefstehenden Sonne aktuell tatsächlich schon zu schätzen gelernt...

Im zroadster-Forum läuft gerade noch eine Sammelbestellung für das Schmickler-Mapping, das wird aber wohl nix vor Ende April. Das soll ein bisschen Leistung bringen, aber vor allem einen besseren Drehmomentverlauf. Ich bin schon sehr gespannt...

Morgen aber erstmal Trackday Nordschleife - einstellige Plus-Grade und Regen am Nachmittag - könnte also interessant werden... :52_fearful:

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Coole Karre, ist imho ein unterschätztes Auto. Liest sich insgesamt wie ein ziemlich sinnvoller Aufbau...aber mal gucken, wann auch hier in Richtung Rennauto wegeskaliert wird!

Auch sehr schöne Linie auf der NOS-Runde mit wenig Verbesserungspotential :] Kannst mal z.B. probieren, vor dem großen Pflanzgartensprung oben das Fahrzeug schon vor der Abfahrt auf die linke Seite zu drücken (eine der wenigen Kurven, wo man ein wenig gegen die eigentlich vom Fahrzeug gewünschte Richtung arbeiten kann). Dann springst du komplett gerade runter und kannst ganz links bleiben, um dann mit mehr Tempo und größerem Radius in die erste Rechts vom Bellof-S zu gehen. Da dürften so 5-10 km/h mehr drin sein.

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Na Klasse, jetzt fange ich an nach einem Z4 zu suchen... :4_joy:

 

Mich würden deine Spur- und Sturzwerte interessieren. Würdest du die hier mal posten???

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Am 5.4.2023 um 23:52 schrieb matt:

aber mal gucken, wann auch hier in Richtung Rennauto wegeskaliert wird!

Hör bloß auf! :8_laughing: Aber vielen Dank für die Tipps, nehme ich immer gerne mit. Ich bin sicher, dass ich an vielen Stellen noch mehr Geschwindigkeit mitnehmen kann. Gerade beim Bellof-S brauche ich auch immer einige Runden um mich ranzutasten, aber wenn alles passt geht das mittlerweile voll.

vor 21 Stunden schrieb Borsti_M390:

Na Klasse, jetzt fange ich an nach einem Z4 zu suchen... :4_joy:

:22_stuck_out_tongue_winking_eye: Ziel erreicht!

vor 21 Stunden schrieb Borsti_M390:

Mich würden deine Spur- und Sturzwerte interessieren. Würdest du die hier mal posten???

Ich fahre 10' Vorspur vorne und hinten, -3° Sturz vorne, -2° hinten (wahrscheinlich etwas mehr, hab noch an der Höhe rumgedreht...).

Es war ein wilder Trackday gestern. In den ersten Runden gongte am Bergwerk immer die Temperaturanzeige - unter 3°! Aber die Sonne kam raus und die Strecke war dann auch bald schnell, aber leider auch voll mit immer wieder Gelbphasen und sogar einer gut einstündigen Sperrung - auf Trackdays ja eigentlich eher selten. Zeit aber sinnvoll genutzt und den Feuerstuhl von@r_bmal genauer angesehen - schon irre das Teil, und der Fahrer hat auch definitiv nen rostigen Nagel im Kopf... :22_stuck_out_tongue_winking_eye:

Kurz vor Mittag wars dann deutlich entspannter zu fahren und ich habe endlich mal eine relativ freie Runde ohne Gelb erwischt - Auswertung hinterher zeigte 7:49 BTG, und das trotz der Kälte. Die GoPro ist leider nach fünf Minuten ausgestiegen, aber dafür hab ich endlich mein Pflanzgarten-Flugbild:

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Am frühen Nachmittag machte dann leider erneut ein Hinterachsdämpfer die Grätsche - Dichtung rausgedrückt wie beim ersten Mal, nur auf der linken Seite. Vermutlich mag das BC die Betonplatten im Karussell nicht. Ich werde mich zumindest für die Nordschleife wohl nach einem anderen Fahrwerk umsehen müssen. Schade eigentlich, denn es fährt sich ansonsten wirklich gut. Wer Empfehlungen hat - bitte immer her damit! 

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Der Tag war aber so oder so gelaufen, hatte bis dahin 15 Runden auf der Uhr, es fing leicht an zu regnen und auch die vorderen Bremsbeläge waren am Ende. Was für ein Anfängerfehler, ich hab echt gedacht, die halten den Trackday noch durch. Wird mir nicht nochmal passieren...

Stabis funktionieren gut soweit, fahre sie vorne weich und hinten komplett hart. Kann jetzt gefühlt vor allem im Karussel richtig angreifen. Hab allerdings in der Kurvenmitte etwas Untersteuern gewonnen, da weiß ich noch nicht ob mir das gefällt...

Nun hab ich bis Oktober Zeit die offenen Baustellen zu beseitigen, dann gibts noch einen Trackday in Spa. Vielleicht zwischendurch nochmal Feierabend-Touris, wenn es die Family mitmacht.

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Ich gehe mal davon aus das der Dämpfer ne Entlüfterscheibe hat?, sehen tue ich nämlich keine...

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Am 8.4.2023 um 22:17 schrieb Dr.Prütteklütt:

Ich gehe mal davon aus das der Dämpfer ne Entlüfterscheibe hat?, sehen tue ich nämlich keine...

Das ist ein sehr guter Einwand, vielen Dank! Es waren keine Entlüfterscheiben dabei, es sei denn die verstecken sich irgendwo in der Manschette. Werd ich nochmal checken. Aber ob das so einen Defekt verursachen kann?

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Wegen zweitem Nachwuchs ist dieses Jahr jede Stunde am oder im Auto hart erkämpft. Trotzdem konnte ich über den Sommer ein paar kleinere Baustellen abarbeiten:

- defekten BC-Dämpfer ausgetauscht (auf Kulanz ersetzt)
- gerissene Klemmschelle am CAE-Schaltgestänge ausgetauscht (Teil auf Kulanz ersetzt, Austausch leider ein Riesenakt...)
- Schmickler N52 Standardmapping (Anhebung der Maximaldrehzahl von 7000 auf 7500 U/min, mehr Drehmoment, ~15-20 PS)
- Bremsbeläge rundum neu (wieder Pagid RSL 29)
- Recaro Pole Position Sitz abgepolstert für mehr Kopffreiheit mit Helm (selbst geschnitten aus 1 cm Schaumstoffplatten, die Sitzkissen sind nur geklettet)
- TÜV neu ohne Mängel

Vergangene Woche dann noch einen klasse Trackday in Spa gefahren bei nahezu idealen Bedingungen. Mein zweites Mal dort, am Ende sind es 66 Runden und über 400 km on track geworden. Ich hab das Setup noch etwas weicher gedreht, das funktioniert jetzt mit den H&R-Stabis richtig gut. In den Kurven schnell und auf der Geraden langsam ist bei viel Verkehr zwar immer etwas undankbar, aber kurz vor Schluss habe ich dann doch noch eine schöne freie Runde erwischt:

Zwei kleinere Winterprojekte stehen auch schon fest:
1. Tausch Exzenterwellensensor, da suppt das Öl durch die Steckerpins (N52 Krankheit)
2. Einbau CANchecked Display für Öltemp, da will ich einfach mal wissen was Sache ist, und ggf. noch einen Ölkühler nachrüsten. Fürchte der N52 läuft ziemlich warm...

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Mal wieder eine klasse Runde!

2 Fragen:

a) Du hast die DISA-Klappen gemacht - womit hast Du die Gehäuse wieder verklebt? Mit Ameisensäure den Kunststoff angelöst? Oder ein anderer Kleber? Oder doch nur verschraubt?

b) Kannst Du den Einbau des CANchecked vielleicht hier im Forum dokumentieren, vor allem, wo und mit welchen Teilen man das Thermoelement montiert? Ein Instrument für Öldruck willst Du aber nicht auch noch einbauen?

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zu a) Ich hab die DISA-Klappen komplett ausgetauscht. Ich hab die Klappen von Bandel genommen (Bandel 20043859), die liegen preislich im Mittelfeld. Die große hat auch die verstärkte Achse aus Metall statt Plastik.

zu b) Infos dazu werde ich natürlich hier teilen. Das Display kommt direkt an den PT-CAN hinterm Tacho, auf dem Bus sollte Öltemp drauf liegen. Öldruck ist erstmal nicht geplant, da gibts aber auch schon Lösungen für den N52: https://shop.tl-clubsport.de/motor-zubehoer/22/oeldruck-verteiler-fuer-zusatzinstrument-bmw-n52-n53-n54

Edited by Gaskrank
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Prima, der gepostete Adapter für den Öldruck ist echt elegant. Mein Traum wäre einer 3er-Combo von Anzeigen (Öldruck, Öltemp, Spannung) im Aschenbecher. Da findet man aber nichts mehr verfügbar auf dem Markt (https://z4-forum.com/forum/viewtopic.php?t=11402), und die Preise, die für die Kunststoffteile früher aufgerufen wurden, um die Instruments zu montieren, waren mit dann auch zu teuer. Auf Thingiverse gibt es noch eine Datei für eine 2er-Combo im Aschenbecher: https://www.thingiverse.com/thing:3166259 . Mal sehen, wenn ich irgendwann mal ganz viel Lust und Zeit habe, mache ich mich da mal mit dem 3D-Drucker dran ...

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Moin, hast Du mittlerweile das CanChecked verbaut? Wie sind Deine Erfahrungen, und wie hast Du es montiert?

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Das Canchecked-Display ist prinzipiell fertig verkabelt und erfolgreich getestet und funktioniert mit dem E46-Datenbank-File einwandfrei auch im E86. Musste es allerdings wegen eines Hardwarefehlers einschicken (Displayfehler nach Zündung die nur durch Aus- und Einstecken zu beheben waren). Das wurde zügig und kulant abgewickelt. Dann ist mir aber beim Einbauversuch durch eigene Dummheit das OLED gebrochen, so dass es jetzt schon wieder bei der Reparatur ist. Mit dem ersten Prototyp meines gedruckten Halters war ich auch nicht ganz zufrieden (was zu erwarten war), den muss ich nochmal neu machen. Wenn es dann hoffentlich wieder funktioniert und ich mit dem Halter zufrieden bin poste ich hier Infos vom finalen Einbau.

Hier noch ein Bild mit provisorischem Halter und Anzeige von Geschwindigkeit und Öltemperatur direkt vom Powertrain-CAN:

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Wie hast Du das CC angeschlossen? Auf der Homepage ist eine Anleitung vom E46, wo mit "Stromdieben" der Canbus und die Spannungsversorgung am Tacho abgegriffen wird - so? Diese Stromdiebe schneiden doch in die Kabelisolierung und greifen dann an der Ader den Strom ab - obwohl ich sie noch nie selbst benutzt hab, habe ich doch Vorbehalte gegen die Dinger.

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Von "Stromdieben" kann ich auch nur abraten. Ich hab die Leitungen aufgetrennt und mit passenden unisolierten Quetschverbindern Splice gecrimpt, anschließend mit Schrumpfschlauch isoliert. Gibt auch Schrumpfschlauch, der zusätzlich noch verklebt und abdichtet. CAN-Leitung zum Display natürlich wieder verdrillt.

Das Display bekommt Stromversorgung und CAN vom Kombiinstrument. Pinbelegung bei meinem E86 3.0si Baujahr 02/2007:
Pin 1 Masse BR
Pin 5 Klemme 15 (Zündplus Schlüsselstellung 2) GR/GE
Pin 16 CAN-L GE/BR
Pin 17 CAN-H GE/RT

Splice mit Quetschverbinder (hier: Zündplus):

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fertiger Kabelbaum, schwarzer Stecker vom Kombiinstrument, vier Leitungen links unten zum Display (CAN weiss und gelb, Masse schwarz, Zündplus rot):

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Wenn das Display automatisch gedimmt werden soll müssen auch noch 12V vom Lichtschalter dran. Wollte ich aber nicht.

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