Sebastian H.

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  1. Die schrotten sich da eher mal den Motor oder das Getriebe. Hier gibts ne ausführliche Streckenbegehung, ab 1:20 sieht man die Dinger.
  2. Weiter gehts. Da mit dem neuen Getriebe das Schaltgestänge nicht mehr gepasst hat und für alle Teile zum überholen von nem Schaltgestänge bei BMW mittlerweile mit >200€ zu buche schlagen, hab ich noch ein paar € drauf gelegt und einen IRP Shifter verbaut. Da mit dem der Aschenbecher und somit die Zigarettenanzünderbuchse nicht mehr verbaut werden kann kam an den gewonnen Platz eben ne Buchse und noch USB Anschlüsse dazu. Dann den Bock mal gewaschen. Am Sonntag war ich dann wieder bei den Touris aufem HHR, Video kommt vlt noch was. Fazit zur Kupplung bisher, Alltagstauglichkeit leidet wie zu erwarten war schon deutlich, aber mit ein wenig Gewöhnungszeit geht eigentlich alles, außer rangieren, ohne das man wie ein Depp aussieht. In Sachen Performance isse einfach nur geil, hier mal ein Beispiel wie agil ein M50 hochdrehen kann wenn er nicht so viele unnötige Kilo beschleunigen muss. Macht sich auch entsprechend in den unteren Gängen beim beschleunigen bemerkbar. Am Montag ging es dann gleich wieder nach Hockenheim zum DTM Revival, leider mit nicht so gutem Wetter wie am Sonntag, was mir auch zum Verhängnis geworden ist, beim Probieren wie spät man im nassen vor der Spitzkehre bremsen kann, zu energisch ins Pedal gestiegen, was der E30 aus irgendeinem Grund mit einer plötzlichen 180° Wende quittiert hat gefolgt von einem nahezu perfekt parallelem Kontakt mit der Betonstreckenbegrenzung. Das der Einschlag so Parallel war, war wohl Glück im Unglück bei einem Schrägen Einschlag wäre die Karosse wohl Kernschrott gewesen, so bleibt es wohl bei ein paar Achsteilen (Längslenker, Querlenker, Hinterachs- und Vorderachsträger), Karosserieteilen (Kotflügel und Tür)und das gerade gerichtete Seitenteil wieder richten, oder vlt. dieses mal doch tauschen.
  3. Ich fands vom Verkehr her eigentlich ganz in Ordnung, zumindest die ersten drei von 5 Turns die ich gefahren bin (1. und 4. nicht gefilmt), die letzten beiden waren dann schon recht voll. Da ich den morgigen Feiertag genutzt hab um ein langes Wochenende zu machen wurde wieder ein wenig geschraubt. Zuerst neue Bremsbeläge für die Vorderachse, so vom Verschleißbild her würde ich sagen die Bremse wird ordentlich gefordert. Und da ja ganze zwei Wochen bis zum nächsten Einsatz Zeit sind, angefangen die ganze Karre auseinander zu reißen damit die Limo so nach und nach ihren eigenen Antriebsstrang bekommt, im ersten Zuge die Kupplung, Getriebe und Kardanwelle. Für die Kupplung hats noch einen Ausrückring gebraucht um den Bauhöhenunterschied zur Serienkupplung auszugleichen und weil die RCS Kupplungen ein anderes Profil brauchen als die normalen Ausrücklager haben. Da liegen 130€ und so siehts verbaut aus. Anfangs war ich noch optimistisch und hab versucht das Getriebe bei eingebautem Motor zu demontieren, aber schon bei der zweiten Schraube vom Anlasser war die Geduld am Ende und ich hab doch den Motor ausgebaut. Getriebe drauf und ich Hoffe das ich die Kupplung jetzt nicht mehr sehe bis der M52 rein kommt. Da die Kupplung weniger Ausrückweg braucht als die Normale und man se nicht überdrücken darf da sonst die Membranfeder schaden nimmt, musste noch der Kupplungspedalweg begrenzt werden, praktischer weiße hat BMW für den Pedalanschlag ein normale M10 Gewinde verwendet, das noch dazu eine großzügige Einschraubtiefe bietet. Um eine ordentliche Anschlagfläche zu haben noch ein Stück Blech ans Pedal geschweißt. Motor hängt wieder soweit im Auto und die E36 Kardanwelle ist schon mit nem E30 Mittellager ausgestattet und hängt auch schon drunter
  4. So der Ausflug nach Hockenheim war erfolgreich, alles hat gehalten nur fehlt irgendwo noch Leistung, Fehlerspeicher ist zwar leer aber ende Parabolika fehlen mir über 10km/h gegenüber letztem Jahr wodurch allein da über eine Sekunde verloren geht. Daher bekommt der Motor jetzt ersteinmal nen großen Service mit Luftfilter und Zündkerzen und ein anderen Luftmassenmesser zum probieren. Und hier noch ein bisschen was zum kugen. Drei zügige Runden am Stück, unter anderem auch die Beste des Tages dabei. Und hier drei komplette Turns
  5. Naja, die Folierung fällt unter die Kategorie "good from far but far from good" aber das Auto fällt ja auch unter die Kategorie "because racecar" Danke Restauriert ist ein bisschen übertrieben, ich würde eher repariert sagen. Danke, ja ist nur geklebt, wegen der Dichtheit mach ich mir da eigentlich keine Sorgen da man ja doch ne relativ große Fläche hat. Ich komme ausem direkten Umkreis von DInkelsbühl. Und son Kommentar gerade von dir. Nö, müsste ich schauen wo ich mich mal auf ne Waage schleichen kann, denke mal das ich Leergewicht mit halbvollem Tank im Bereich von 1100kg sein werde. Da wirst du dich noch etwas gedulden müssen, im Moment ist noch die alte Kupplung drin, mir wurde ja erst am Sonntag die Schwungscheibe vom wuichten "zurückgeliefert", aber vlt mach ich die noch vor Pfingsten rein.
  6. Eine konventionelle Drehmaschine mit der man ohne Digitalanzeige auf 1/100 zustellen kann ist eher eine Seltenheit, generell gilt die Faustformel Auflösung des Messgeräts sollte 1/10 der Toleranz sein, also bei 0,02mm Toleranz braucht man mindestens ne Auflösung von 0,002mm. So ganz untätig war ich den letzten Monat natürlich nicht. Nach Abschluss der Blecharbeiten wurde alles erst einmal Grundiert. Nach ein bisschen Spachteln und Schleifen war das Seitenteil dann für mich annehmbar, dann hat sich allerdings noch herausgestellt das der Klarlack, der an zwei stellen schon abgeplatzt war, auf allen wagerechten Flächen nicht mehr besonders hält. daher durfte ich den von der Motorhaube, Dach und Heckklappe entfernen was mit dem richtigen Werkzeug allerdings doch einigermaßen ging Um sicher zu gehen wurden die Teile dann auch noch Grundiert. Dann Kontrollschwarz drauf und wieder runter geschliffen Das Heckblech hat noch seinen Steinschlagschutz bekommen. Beim entfernen der Klebereste von der Schiebedachkassette ist mir dann noch aufgefallen das meine Dachhaut von innen auch nicht mehr so sonderlich gut aussieht. Viele kleine Rostpickel, also auch hier wieder geschliffen und Grundiert. Natürlich muss auch wieder was in das Loch vom Schiebedach, also mal ein bisschen gebastelt. Original Deckel abgeformt und nach dem schleifen und Polieren sah es so aus. Und irgendwann fällt dann so ein Teil aus der Form. Nach dem Zuschneiden und einigen Schichten Klarlack eingeklebt. Überrollbügel "light" Ein paar Kleinigkeiten an der Technik waren auch zu machen, zum einen hat sich die Servoleitung entschieden am Ausgleichsbehälter undicht zu werden, was mit einem neuen Stück Schlauch schnell erledigt war und dann war da noch das Problem mit den Klopfsensoren. Nachdem ich am Kabelbaum nichts Feststellen konnte hab ich es mal auf den Zustand der Klopfsensorgehäuse geschoben. Also zwei mal neu Dann kam noch ein wichtiger Punkt, irgendwie hätte ich ja das Auto schon gern, zumindest von außen, in einer Farbe, Lackieren ist mir für den Streckeneinsatz aber zu teuer also das Ding im Stile des 21. Jahrhunderts eingepackt. Alles andere als eine Schowroomfolierung aber für den Einsatzzweck vollkommend ausreichend, der erste Einsatz ist auch schon am 23.05. auf dem Hockenheimring geplant.
  7. Natürlich reicht es nicht wenn nur der Motor leichter wird, also auch an der Karosserie etwas überflüssiges Blech entfernt. Sieht jetzt schon ganz schön nackig aus. Beim Ausbau der hinteren linken Scheibe noch eine böse Überraschung gefunden. Dann mal angefangen mich un die kleine Delle im Seitenteil zu kümmern. Dafür hab ich von nem Freund ein Spotter geliehen bekommen, dazu dann noch eine Zugbrücke gebastelt. Und nach vielen Stunden Arbeit sah das ganze so aus. Spaltmaß an der Heckklappe passt auch wieder ganz gut. Da der Radlauf dank der schicken Chromblenden zum Teil durchgerostet war kam da ein Stück Reparaturblech rein. Das Heckblech war mir etwas zu stark verformt und hatte auch ein bisschen Rost und wurde daher auch zum Teil ersetzt. Der Längsträger war im hinteren Bereich auch gestaucht und wurde daher ebenfalls ersetzt. Weiter ging es mit dem Fensterrahmen, hierfür gibt es keine Reparaturbleche zu kaufen, also nach langem überlegen mich kurzerhand ran gemacht und probiert was passendes hin zu dengeln, was auch um welten besser geworden ist als ich es erwartet hätte. Erstmal den Rost rausgeschnitten und fürs schweißen vorbereitet. Das Blech eingeschweißt. Und verschliffen. Irgendwann zwischendurch, als ich mal auf Material warten musste und ich eh grad an der Drehmaschine war und Kolben bearbeitet hab, hab ich auch meine gleich bearbeitet. Ich verbaue ja M54B30 Kolben im M52 Block, der M54 hat nen Alugussblock mit Graugussbuchsen und der M52 hat einen Alusil Block, also Aluguss ohne buchsen. Da die Kolbenringe aber immer zum Material des Zylinders passen sollten will ich Ringe vom M52 verbauen, das passt bis auf den 1. Kompressionsring auch problemlos, nur der hat beim M52 1,5mm und der M54 nur 1,2mm, also musste ich die Nut breiter stechen. Was aber garnicht soo einfach ist, da der Ring ein Spiel von 0,02-0,06mm haben soll, also nur 4/10 Toleranz, daher hab ich über Messuhr zugestellt, was dann auch ganz gut funktioniert hat.
  8. So ganz vergessen hier mal weiter zu berichten, wird daher jetzt ein bisschen mehr. Als erstes mal die Teile vom Motorenbauer geholt und gleich die Kurbelwelle rein sowie den 1. Zylinder bestückt um die Löcher für den Schwingungsdämpfer zu bohren. Zylinderkopf wurde geplant, hat neue Ventilführungen auslasseitig bekommen und die Ventilsitze wurden bearbeitet. Ich hab dann mal angefangen die Brennräume fertig zu machen, hier einmal original. Und nach der Bearbeitung. Das ganze im Detail, Einlasseitig. Und Auslasseitig Die Schwungscheibe wurde auch soweit fertig gemacht, zum einen wurde der Zahnkranz noch zusätzlich verschweißt. Und dann konnte ich es nicht lassen noch ein paar Gramm weg zu machen. Vergleich zum Serien ZMS und Kupplung noch vorm bohren. Um den Motor zukunftssicher zu machen, heißt wenn nach einiger Zeit nach mehr Leistung verlangt wird, kommen noch ein paar China H-Schaft Pleuel rein. Sind nach erstem messen ganz gut maßhaltig und auch sehr gleich vom Gewicht, max. 0,6g unterschied, was ich aber noch auf 0,2g gedrückt hab und dabei die Gewichtsverteilung angeglichen hab.
  9. Nicht die Zulassungsstelle, in Hessen werden alle Eintragungen von der Bündelungsbehörde geprüft und die stellen sich quer. Da das die Umsetzung einer EU Richtlinie ist, ist der Rest Deutschlands auch nicht davor gefeilt, man kann nur hoffen das die restlichen Bundesländer das nicht all zu schnell umsetzen. Gesendet von meinem ONE A2003 mit Tapatalk
  10. Tu dir den Gefallen und mach die Kupferpaste von der Anlagefläche der Bremsscheibe weg. Alle Kräfte in dem Bereich werden durch den Kraftschluss zwischen Radnabe und Bremsscheibe übertragen, daher gehört da nichts hin was die Reibung verringert. Gleiches gilt natürlich zwischen Bremsscheibe und Felge. Gruß Sebb Gesendet von meinem ONE A2003 mit Tapatalk
  11. Riemenscheiben werde ich wohl auch noch die ein oder andere machen dürfen, das Gebläse will ja auch angetrieben werden. Ich hab mir über die Zeit einen ganz brauchbaren Werkzeug/Maschinenpark angeschafft. Ich finde man sollte den gelernten Beruf nicht als limitierenden Faktor sehen, ich selbst hab auch nicht wirklich Drehen/Fräsen gelernt, mein Ausbildungsberuf hat man früher Bauschlosser genannt, klar lernt man auch da ein paar hilfreiche Grundlagen, aber ich würde sagen 95% des Wissens das für solche Arbeiten nötig ist hab ich mir mit Hilfe des Internets angeeignet, der Rest ist dann nur noch Übung.
  12. So die Schwungscheibe hat noch ein paar Löcher und Gewinde bekommen, die Schrauben werden noch gegen 10.9 Inbusschrauben getauscht. Die Kurbelwelle ist jetzt auch weitestgehend fertig, die stammt ursprünglich aus einem M57D30tü und benötigt einige Spezialarbeiten damit sie beim M52 passt, dafür bekommt man dann 90mm Hub und somit 2993cm³ Im Flansch fehlen natürlich noch die Löcher für den Schwingungsdämpfer, die kommen rein wenn alles am Motor ist, da kann ich den dann sauber auf 1. Zylinder OT ausrichten.
  13. Das ist Stahl, genauer 16MnCr5.
  14. So die Schwungscheibe Motorseitig fertig gedreht und den Zahnkranz aufgeschrumpft nach dem Abkühlen die Kupplungsseite fertig gedreht. Fehlen nur noch ein paar Löcher und Gewinde. Und hier mal das ganze Kurbelwellenasamble.
  15. So da wie erwähnt der Motor in der Limo eigentlich ins Cabrio gehört, hab ich mal angefangen den Motor der da mal rein soll aufzubauen. Dazu einen kompletten E36 323i Touring Antriebsstrang organisiert. Und gleich angefangen den Motor auseinander zu reißen und die Ventile auf Vordermann gebracht. Es blieb nicht nur bei einer Oberflächenbehandlung, sondern die Form der Ventile wurde auch etwas geändert. Für dieses Jahr soll es aber auch noch ein zwei Änderungen am Fahrzeug gebe z.B.soll schon mal das Getriebe und die Kardanwelle aus dem E36 Touring reiin und in dem Zuge eine andere Kupplung. Eine RCS 200 Einscheiben Sinter-Pad Kupplung die für mindestens 560 Nm gut ist und dabei unverschämt leicht ist. Die Kupplung braucht natürlich auch eine passende Schwungscheibe, passt irgendwie nicht ganz und ist ein wenig schwer, also mal ein paar Späne gemacht, erste Seite geschruppt und die zweite. Wird langsam schon besser, ein bisschen was geht noch beim schlichten und Bohren weg, die darf jetzt aber erstmal durch und durch abkühlen und dann wird alles auf Maß gebracht. Mit Kupplung nur minimal schwerer als mein aktuelles EMS allein und von der Massenträgheit her wohl sogar "leichter" da die Masse näher an der Drehachse ist. Und falls sich jemand fragt warum ne Sinter-Pad Kupplung die so viel Drehmoment kann, wenn es die Kupplung auch mit organischem Belag für 440 Nm gibt. Darum.