xerik

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  1. Einzelabnahmen sind aber eigentlich genau dafür da: Dinge zu legalisieren wofür der Hersteller keine Freigabe erteilt. Das ist nämlich nichts anderes. Wenn wir also nur eintragen was der Hersteller freigibt, kann man sich Einzelabnahmen generell auch sparen. Warum sollte ein Sitz (der an sich eine ABE hat, also Anforderungen an Dauerfestigkeit erfüllt) nicht in ein Auto eingebaut werden dürfen, wenn dann die Seitenairbags fehlen. Die anderen Airbags sind ja noch da, viele Autos kommen serienmäßig ohne Seitenairbags. Auch moderne. Ja, die sind dann Crash-geprüft ohne Seitenairbags und die Autos die serienmäßig mit Seitenairbags kommen eben nicht. Trotzalledem liegt es dann in der Verantwortung des Sachverständigers zu beurteilen, ob die Sicherheit bei dem jeweiligen Auto auch ohne Seitenairbags gewährleistet ist. So oder so ist es einfach lächerlich, dass Sachen von Prüfern angezweifelt werden oder zurückgezogen werden. Dafür sind sie doch da! Wenn ich als Laie da hin fahre und der Prüfer sagt das passt so, kann ich mir keinen Vorwurf machen. Dafür fahre ich ja dahin. Viele andere Dinge die in Einzelabnahmen ohne wenn und aber abgenommen werden, verschlechtern ebenfalls die Sicherheit in der Theorie und sogar die potenzielle Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer (Stichwort Fahwerk, Reifen, Bremsen) da kräht aber kein Hahn nach. Jeder darf ein AR-1 auf seinem Auto fahren ohne damit zum TÜV zu müssen und ist damit eine riesige Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Fährt nämlich jemand der sich mit Semi-Slicks noch nicht ernsthaft auseinander gesetzt hat das erste Mal damit im Regen und geht damit um wie mit einem normalen Reifen, rutscht der direkt in mehrere Autos, Passanten oder was weiss ich rein und kann riesigen Schaden anrichten. Das ist brandgefährlich, juckt aber keinen hier. Aber wenn der Seitenairbag dann fehlt, das ist natürlich leeeeeebensgefährlich! Absolut affig, damit schade ich am Ende nur mir selbst und meinen Mitfahrern und keinem anderen. Mein Auto rutscht nicht in den Gegenverkehr weil ich nen Pole Position verbaut habe, mit AR-1 oder nem unterirdischen Billig-Fahrwerk (TA, Joom etc.) wo villeicht einfach was wegbricht juckt das keine Sau, dass ich damit anderen Leuten viel eher Schaden zufügen könnte wie mit nem Schalensitz. Das ganze System ist einfach absoluter Quatsch! Im übrigen: Ich habe meine Pole Positions eingetragen, ohne Bügel, ohne Käfig, vor nichtmal 2 Monaten, bei einem Auto aus 2007 das serienmäßig mit Seitenairbags kommt. Dass das an sich unter Umständen nicht legal ist, ist mir völlig egal. Ich habe einen Prüfer dafür aufgesucht, der hat es abgenickt und es steht im Fahrzeugschein. Damit ist das Thema für mich durch. 95% der Polizisten sehen die Eintragung im Schein und alles ist gut. Was da jetzt rein rechtlich wirklich korrekt oder nicht ist, könnte mich nicht weniger interessieren. Da blickt in Deutschland nämlich sowieso keiner durch.
  2. V4 bedeutet quasi Druckstufe in High u. Low-Speed verstellbar und "Racing" eben Competition. Also ja, quasi ein Competition 3-fach. Leider kann man sich nur an den Kopf packen, was KW sich bei der neuen Namensgebung gedacht hat. Ein absolutes Chaos und keiner (inklusive der Leute die die Fahrwerke vertreiben) weiss mehr was was ist. Absoluter Quatsch, aber so ist es leider. Ein Competition fährt wirklich deutlich besser, als ein CS mit getauschten Federn. Ist überhaupt kein Vergleich. Jeder der den Unterschied mal selbst erfahren hat, wird das bestätigen können.
  3. So ist es! Zusätzlich dazu werden die Motoren auch revidiert, um immer maximale Leistung zu haben. 10PS können da schon den Unterschied machen (nachlassende Kompression etc.). Da geht's nicht nur unbedingt darum, dass die Hersteller denken dass so ein S55 auseinander fällt, sondern wie du schon erwähnst steigt dann die "Warscheinlichkeit" von Defekten und auch, dass die Performance irgendwann nachlässt, der Ölverbrauch, Spritverbrauch zu hoch wird etc. Da muss man klar unterscheiden, dass solche Revisions-Intervalle für den Rennbetrieb gelten, weil es da auf maximale Performance ankommt. Im Hobby-Betrieb spielt das absolut keine Rolle. Und 35.000km Rennbetrieb sind schon sehr sportlich, das muss man erstmal fahren!
  4. OTS Maps von MHD sind der größte Müll für die Rennstrecke. Viel zu aggressiv! Ist absolut kein Wunder, dass man da auch teilweise Probleme bekommt mit der Thermik (kommt natürlich auf den Motor an). Das sind Maps für Autos die auf der Straße fahren und auf der Autobahn mal durchladen, aber nichts für 20 Minuten Vollgas auf GP-Strecken oder auf der Nordschleife. Mein M240 mit MHD hat bei Dauer-Vollgas irgendwann so viel Zündung gezogen, dass von der Leistungssteigerung auch nicht mehr viel übrig war. Muss jeder selbst wissen, ob er sich und seinem Auto das antut. Bei dem Geld was man in dem Hobby versenkt, sollte ne Custom-Map oder ne Einzelabstimmung von jemandem der weiss was er macht (mit Kotte bist du da z.b auch schon sehr gut aufgehoben) einfach drin sein!
  5. Hier im Forum hat sich in den letzten Monaten eine Dynamik entwickelt, die ich echt erschreckend finde. Ich verstehe, dass man bei manchen Themen emotional ist und auch mal ruppiger schreibt (da zähle ich mich eindeutig zu), aber mitlerweile pflaumen sich hier fast in jedem Thread die Leute untereinander an. Auffälligerweiser tauchen auch meistens die selben Namen auf, wenn's richtig eskaliert. Diese ganzen Diskussionen um die Theorie, welche Art von Bremsung besser oder schlechter funktioniert, schneller oder langsamer ist, ist einfach irreführend. Das hat noch nie zu irgendwas geführt! Jeder Fahrstil ist unterschiedlich, jedes Auto ist unterschiedlich. Ich kann z.b versichern, dass wenn jemand mit meinem Auto wie teilweise erwähnt ins ABS bremst um das Auto zu stabilisieren, das Teil direkt in der nächsten Planke landet (versprochen!). Gleichzeitig funktioniert das mit anders abgestimmten Autos definitiv sehr gut und kann dann auch der sichere und schnellere Weg sein. Früher im Kartsport wurde einem auch immer eingeprügelt "du musst da noch später bremsen", bis dann jemand kam wie Hülkenberg der 5m vorher gebremst hat und trotzdem ne halbe Sekunde schneller war als alle anderen. Es führt zu nichts und es ist noch sinnloser, sich deswegen über diese Themen anzupflaumen. Jeder hat hier seinen Punkt der berechtigt ist. Es wird hier aber häufig versucht die "Abtrünnigen" zur Vernunft zu bringen mit ihrer Meinung, nur weil sie abweicht von der Allgemeinheit.
  6. Felgen sind Verschleißteile im Motorsport. Daher gehören die auch unbedingt ausgetauscht im Zweifel und besonders nach einem Einschlag. Nur weil die Felgen okay aussehen und augenscheinlich nicht beschädigt sind, ist es trotzdem nicht lohnenswert das Risiko einzugehen dass das Materialgefüge doch irgendwie negativ beeinflusst wurde. Daher am besten auch nicht die teuersten Felgen fahren, weil sowas halt immer mal passiert. Gehört leider einfach dazu! Ich kann das schon verstehen, dass man bei den GT4 Felgen 2x überlegt, da die einfach sehr teuer sind. Mir würde es ähnlich gehen! Aber der Wagen ist so gewissenhaft und von A bis Z mit größter Mühe aufgebaut, das würde ich einfach nicht dem Zufall überlassen!
  7. Die Pagid's! Bin generell kein riesiger Fan von den Endless, aber das ist halt Geschmacksache!
  8. Pagid RSL29 auf exakt den Scheiben haben sehr gut funktioniert, keine Rissbildung o.ä., Endless ME22 ebenfalls! Ich weiss nicht, ob die Beläge für deinen Einsatzzweck in Frage kommen (du bist ja im Rallye-Bereich unterwegs?), aber generell sind das gute Kombinationen, die keine Probleme verursachen!
  9. So oder so ist eine 102er Abstimmung der absolute Mist in meinen Augen, für ein Auto das regelmäßig auf der Rennstrecke bewegt wird. Erstens schränkt man sich mit der Auswahl der Tankstellen ein und nimmt sich einfach das Sicherheitspolster was gerade auf der Rennstrecke vorkommen kann, zu hohe Ansauglufttemperaturen, zu hohe Abgastemperatur etc. Wenn dann die Klopfregelung an ihre Grenzen kommt, ist der Motor halt hin. Warum nicht einfach von vorneherein auf 10-15PS verzichten und mit einem guten Gewissen auch 98er tanken können? Die 10-15PS machen einen auf die Runde gesehen garantiert nur so marginal langsamer, dass das einfach keine Rolle spielen kann.
  10. Es ist an dem Wochenende bei der Veranstaltung zu vielen Motorschäden gekommen die aufgrund von starkem klingeln und klopfender Verbrennung passiert sind. Die jenigen die keine kapitalen Motorschäden hatten, waren teilweise kurz davor und hatten extremes klopfen. Alle hatten eine Gemeinsamkeit, nämlich 102er Sprit im Tank (für die Rennserie so vorgeschrieben). Allerdings haben alle auch in quer in Deutschland verteilt getankt, bedeutet dass es nicht auf eine fehlerhafte Charge zurückzuführen ist (wenn man z.b vor Ort getankt hat und da villeicht die Tanks falsch befüllt wurden) sondern quer in Deutschland verteilt 102er Sprit getankt wurde, an verschiedenen Tankstellen, an verschiedenen Tagen und verschiedenen Orten der zu Problemen geführt hat. Die normalen Autos die den Sprit getankt haben, haben das sicher einfach nicht bemerkt oder keine Schäden (oder man weiss halt nichts davon) weil die Dauerbelastung auf der Rennstrecke natürlich auch mehr zu Schäden führt.
  11. Ich habe im Bekanntenkreis auch schon häufiger von scheinbar schwankender Spritqualität bei Aral 102er gehört, was sich dann in Form von hohen Zündwinkelrücknahmen bemerkbar gemacht hat bei Abstimmung auf den 102er Sprit, die dann scheinbar aber auch wieder verschwinden und nicht immer auftreten. Bei meinem ehemaligen Auto (BMW M240i) mit MHD war es z.b so, dass ich mit einer 98er Map und 102er Ultimate die selben Zündwinkelrücknahmen hatte wie mit 98er Billig-Sprit von der freien Tanke, fand ich auch ziemlich kurios. Bin das ganze aber nicht lange gefahren und kann somit auch nicht sagen, ob das jetzt Zufall war oder andere Ursachen hatte.
  12. Der AR1 baut gerade im Vergleich zum Trofeo deutlich schmaler. Ich bin mir sicher, dass du mit einem 305er AR1 nichtmal die tatsächliche Reifenbreite von einem 295er Trofeo erreichst, insofern sollte der ganz locker passen. Ich hatte mal einen direkten Vergleich zwischen einem 255er AR1 und einem 235er Trofeo, da war der Trofeo sogar noch breiter!
  13. Ich war am Wochenende auch an der NOS und nachdem wir gefahren sind, habe ich 1-2 Stunden zugeguckt. Ich habe dich mehrmals gesehen (einmal im Gewerbegebiet, falls ich mich recht erinnere ) und mehrmals auf der Strecke. Was mir dabei direkt aufgefallen ist, wie wahnsinnig dein Auto hoppelt und springt, teilweise hat es sich von außen so angehört als wäre deine Hinterachse komplett in der Luft und die Reifen haben keinen Kontakt mehr mit der Strecke. Das habe ich so bei keinem einzigen anderen Auto gesehen am Wochenende gesehen und das sah teilweise schon böse aus. Gleichzeitig aber auch heftig, wie schnell du damit unterwegs bist, das hat man von außen auch sehr gut gesehen
  14. Der N55 kränkelt doch nicht ? Die Kühlung vom M2-N55 ist doch top! Wenn man so viel mehr Leistung als Serie fährt, kriegt man halt irgendwann Probleme mit der Kühlung. Der S55 läuft auch deutlich wärmer, wenn man so viel mehr Leistung fährt im Verhältnis zur Serie.
  15. Da sprichst du das größte Problem der F20/F21/F22 an! Quasi unmöglich stressfrei Reifen unterzubekommen, die breit genug sind für das sehr hohe Gewicht. Da ich davon ausgehe, dass du nicht bereit bist an deiner Karosserie rumzufummeln, Kotflügel oder Seitenwände zu ziehen, fährt man mit 235/40 R18 rundum oder maximal 245/35 R18 rundum (leider kaum Auswahl an Reifen) am einfachsten. Idealerweise auf einer 9 Zoll Felge, bei Protrack z.b 9x18 ET50 rundum, vorne dann ggf. mit Spurplatten je nach Fahrwerk. Oder halt direkt die 9x18 ET30 vorne, dann quasi ohne Spurplatten möglich. Alles andere (z.b 255 rundum, 255/265 etc.) ist bei den Autos nur mit sehr viel Arbeit verbunden, z.b kürzerer Hauptfeder vorne (muss man dann auch eingetragen bekommen), gezogene Kotflügel/Seitenwand etc. Ich würde mir den Stress, ein breites Square-Setup zu fahren nicht mehr antun. Ich habe das vor Jahren schon ausprobiert wo es quasi noch überhaupt keine Referenzen dafür gab (heute ist das anders, da fahren das schon mehrere) und das ganze ist doch ziemlich nervig. Dazu kommt, dass die effektive Reifenbreite sowieso stark variiert, sodass es eigentlich egal ist welche Zahl auf dem Reifen steht. Wenn du z.b ein 235er Trofeo R fährst, ist der genauso breit wie ein 255er AR-1. Das muss man dann auch Bedenken, damit das passt. Gleichzeitig bietet ein 235er Direzza für mich persönlich (!) z.b die selbe Performance wie ein 255er AR-1 - meiner Meinung nach sogar darüber, auch wenn da sicher jeder andere Erfahrungen macht. Meine Empfehlung daher ganz klar: 235/40 R18 Cup 2 rundum auf Protrack 9x18 ET50/ET30 - wenn dir die Performance dann nicht mehr reicht, einfach einen 235er Direzza oder Trofeo R drauf und gut.