Maody66

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  1. Du fährst 195er auf einer 8.0 Felge? Nicht wirklich, oder? Achilles vielleicht noch? Das schmalste auf einer 8.0 wären 215er, optimal 225er oder 235er...
  2. Ich bin einmal mit dem R888R auf eigener Achse im Regen zu einem Trackday nach Spa gefahren. 100 Km/h waren nur ganz selten möglich. Und keine Sekunde ohne beide Hände fest am Lenkrad und volle Konzentration. Die Reifen schwimmen bei der kleinsten Menge stehenden Wassers sofort auf. Schlimme Fahrt. Möchte ich nie wieder haben... Ein auch im Regen gut fahrbarer Semi wäre der Michelin Cup2, den es aber in Deiner Größe m. W. nicht gibt. Oder der Pirelli Trofeo R, der aber sehr sehr teuer ist im Vergleich. Ansonsten müsstest Du einen guten UHP nehmen. Die sind aber im Regen auch oft schon grenzwertig (Yoko AD08 z. B. oder Nankang NS2-R) und Du hast spürbar weniger Performance auf trockener Rundstrecke. Einen Tod wirst Du sterben müssen. Nach vielen vielen Jahren des Trackfahrens und des Probierens verschiedenster Reifen kann ich eines mit Gewissheit sagen: Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Egal, wie viele Sportfahrer-Kollegen das auch behaupten (in dem Bereich oft genannt Federal 595-RSR, Yoko AD08[R])...
  3. In diesem Fall (ich nehme an, Du fährst 225/50/15), sollte ein Toyo R888R eine gute Wahl sein. Aber Achtung, wenn Du auf der eigenen Achse zum Trackday fährst: Bei Nässe sind die Dinger nahezu unfahrbar.
  4. Und um welches Auto es überhaupt geht... Gewicht, Leistung, Fahrwerk, Geometrie...
  5. Beim 245er nicht. Den fuhr ich als H1 und er war alles andere als hart. Im Vergleich war der AR-1 zum Beispiel knüppelhart.
  6. Nimm das breiteste, was Du drunter kriegst, ohne dass es Probleme macht. Was die Fabrikate in Deiner Aufzählung angeht, würde ich immer den Direzza nehmen. Wobei ich mit "R2" nichts anfangen kann. Und davon dann den breitesten, den Du unterbringst. Beim 245er (03G H1) kann ich jedenfalls sagen, dass er tatsächlich 258 mm breit ist.
  7. Freut mich, wenn ich helfen konnte... Das Thema Reifen ist insgesamt schwierig. Fahrstil und Auto (+Setup!) spielen nämlich auch noch eine Rolle. Und das ist aus der Ferne immer schwer zu beurteilen. Aber ich war mit dem R888R recht glücklich. Weil er "einfach" zu fahren ist für einen Semi, solange es trocken ist. Er hat ein sehr gleichbleibendes hohes Gripniveau (ohne an den Direzza heranzukommen), reagiert nicht sehr stark auf Temperaturänderungen (liegt an der sehr steifen Flanke), hat einen sich klar ankündigenden und recht breiten Grenzbereich (nicht tricky) und ist der letzte Reifen, den ich ohne Beschädigung bis zur Verschleißgrenze gefahren bin. Aber Achtung bei Nässe! Da ist er nahezu unfahrbar. Ist ähnlich, wie mit abgefahrenen Sommerreifen auf festgefahrener Schneedecke.
  8. Selbst innerhalb desselben Fabrikates geht das nicht. Denn derselbe Hersteller kann im Bereich 235er breit bauend aber im Bereich 265er schmal bauend sein. Man kann das nur beurteilen, wenn man vom jeweiligen Reifen die reale Laufflächenbreite kennt.
  9. Je nachdem, welche Reifen man vergleicht, liegen zwischen 265er und 245er gerade mal so 3-5 mm. Mit freiem Auge auf der gleichen Felge montiert kaum sichtbar. Das lässt sich überhaupt gar nicht so verallgemeinern.
  10. Der Grip hängt nach meiner Erfahrung weniger von der Reifenbreite ab als vom Fabrikat. So hatte (m)ein 245er Direzza erheblich mehr Grip als (m)ein 265er AR-1, (m)ein 245er Trofeo R weniger als (m)ein 245er Direzza aber immer noch mehr als (m)ein 265er AR-1. Da ich auf meinem ebenso pummeligen Golf 7R (1.505 Kg) auch immer 235/40/18 gefahren bin, kann ich klar sagen, dass Dir auf jeden Fall ein 235er Cup2 mehr bieten wird als der 235er AD08R. Und ein R888R noch einmal mehr als der Cup2. Die Breite ist da weniger entscheidend. Zumal es z. B. 235er gibt, die reale 242/243 mm breit sind und dafür z. B. 255er, die real nur 247/248 mm breit sind. Da kann man dann gar nicht wirklich sagen, ob überhaupt 1 cm (oder gar 2) dazwischen liegen. Also nimm mal vernünftige Semis in 235 und versuch die an die Genze zu bringen. Bleiben dann noch Wünsche übrig, kannst Du mal einen (breiten) 245er oder (schmalen) 255er ausprobieren. Ich denke aber der Schritt von UHP auf Semi in derselben Größe macht erst mal schon sehr viel aus.
  11. Ich bin auch beide Reifengrößen schon gefahren. Leistung und Gewicht des Fahrzeuges ähnlich. Ich habe exakt null Unterschied im Topspeed oder allgemein beim Speed auf den Geraden bemerkt (da kommt es eher auf die Spritqualität an). Dabei hatte ich zwar recht breit bauende 245er (reale Laufflächenbreite 258 mm), aber bei den 265ern auch schmale sowie breitere. Ich glaube, wichtiger im Vergleich ist die unterschiedliche Flankenhöhe. Die merkt man, insbesondere wenn der 245er eine nicht ganz so steife Flanke hat, erheblich deutlicher.
  12. Wie war das? Wenn man schon mal ganz seltene Videos von der gesamten Strecke mit Döttinger Höhe hat, soll man sie auch zeigen? Na gut, hier zwei aus einem Stint mit 2,5 Runden herausgeschnittene, aufeinander folgende Full-Track-Layout Runden mit Daten Overlay, natürlich noch vom Sportauto Perfektionstraining. Das war der nach zwei vorher abgebrochenen Versuchen (siehe vorherige Uplaods) endlich geschaffte erste Stint des freien Fahrens. Endete nach 2,5 Runden an der Tanke, weil nach den vergeblichen Versuchen natürlich nicht mehr genug Sprit drin war... 1. Full Track: 2. Full Track: Und den Stint, aus dem die Runden herausgeschnitten sind, hab ich auch noch hochgeladen, leider ohne DAten Overlay: Stint komplett (mit Ein- und Ausfahren):
  13. Was ich immer sage: vernünftige Fahrwerkseinstellung und Du hast fast ein neues Auto. Und der Carl weiß ja auch wirklich, was er tut.
  14. Ja, habe ich: schlimmster Holzreifen ever. War auf dem Golf 6R als Reifen ab Werk drauf. 225/40/18 auf 7.5 x 18. Hat nur das allererste Touriwochenende (Nordschleife) überlebt. Danach gleich runter und in den Müll. Absolut nicht zu gebrauchen auf der Strecke. Mag für die Straße ein halbwegs brauchbarer Reifen sein, aber sicher nicht für den Track.