Fox906bg

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About Fox906bg

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  1. HVLP funktioniert aber nur, wenn der Düsensatz entsprechend genau gefertigt ist, und da sind wir dann eben wieder bei der Thematik mit den günstigen Pistolen. Kann funktionieren, muss aber nicht. 1,3mm passt für Klarlack und Uni-Acryllacke. Für Basislacke (Wasser oder Lösemittel) ist das aber zu groß, da musst du mit der Bedüsung i.d.R. auf 1mm runter, wobei das wiederum auf die Pistolentechnologie ankommt, sowie die Lackmarke (Herstellerangaben durchlesen). Die beste Farbtonübereinstimmung hast du logischerweise immer dann, wenn du das jeweilige Bauteil nicht auf Stoß zum nächsten lackieren musst. D.h. nach Möglichkeit immer einen Farbtonverlauf schaffen, also beilackieren, anschließend aber natürlich das komplette Bauteil mit Klarlack lackieren, zumindest bis zur nächsten Karosseriekante. Bei Stoßstangen kann man je nach Ort der Beschädigung aber natürlich auch den Klarlack auslackieren. Hierbei ist es wichtig, dass man den Übergang schön hinbekommt, also schön fein den Übergang schleift (mit P3000) und am besten mit einer Schleifpolitur den Auspritzbereich vorpoliert.
  2. Das Problem bei den günstigen No-Names ist halt, dass man vorher nie genau weiß, was man bekommt. Man kann durchaus eine ordentliche Pistole für ca. 100€ bekommen, aber auch Schrott. Der Düsensatz ist oftmals ungenau gefertigt, dadurch ist das Spritzbild schlecht und das Ergebnis ebenfalls. Aber auch minderwertige Materialien z.B. bei Dichtungen, Topf usw. können insbesondere auch die Reinigung erschweren und verkürzen natürlich die Lebenszeit. Als hochwertige Budget-Lösung kann ich persönlich Pro-Tek empfehlen. Verwenden wir selbst im Betrieb als Grundier- und Füllerpistolen mit größerem Düsensatz, die kleinere Version erledigt notfalls auch problemlos Spot-Lackierungen und Finish-Arbeiten. Nur mal so als Übersicht (ich kenne den Händler nicht): https://www.nonpaints.com/de/nonpaint/lackierpistolen-farbspritzpistolen/marken/pro-tek-lackierpistolen Auf jeden Fall würde ich die paar Euros mehr investieren. So eine Pistole hält bei guter Wartung im Privatbereich gefühlt ewig.
  3. Hab´s in deinem WA-Status gesehen, coole Sache! Fanatec hat zum Black Friday die DD ja richtig günstig rausgehauen (glaub -40%), hast du da zugeschlagen? Mit LFM hab ich keinerlei Erfahrungen, aber hab´s mir schon öfters überlegt. Da ich tagsüber aber nie aktiv sein kann, bin ich mit Online-Rennen eher zurückhaltend.
  4. Nicht falsch verstehen, ich bin nicht neidisch. Ohne Frage ist die NoS eine Rennstrecke der Superlative. Keine andere ist annähernd so lang, so anspruchsvoll, so gefährlich, oder trägt so eine Geschichte bzw. Mythos in sich, Punkt. Ja, es ist etwas ganz Besonderes, das es nirgendwo sonst auf dem Planeten gibt. Aber ich persönlich kann auf der NoS dennoch (bzw. gerade deswegen) einfach nicht so enthemmt fahren, wie auf einer normalen GP-Strecke. Und dieser Umstand kostet FÜR MICH halt etwas Fahrspaß. Natürlich ist das mein eigenes Problem, nicht das der Strecke, aber es ist halt so wie es ist. Mein Kommentar war primär darauf bezogen, dass @Carstensich auf die NoS versteift, aber ev. besser beraten wäre, nach der langen Pause erstmal wieder auf GP-Strecken Vertrauen zu sammeln. Auch der beklagte An-/Abreiseweg würde mich dazu bringen, gerade wenn man regelmäßig fahren möchte.
  5. Der war net schlecht, kannte ich noch gar nicht!
  6. Als Ösi bin ich zwar kein Experte deutscher Geographie, aber ich meine "da oben" gibt es doch auch einige coole Rennstrecken im einigermaßen gut erreichbaren Umfeld. Denke da an Bilster Berg, Oschersleben, Sachsenring oder auch Assen, aber da können die Eingeborenen hier sicher besser weiterhelfen. Auch wenn ich dafür wahrscheinlich gesteinigt werde, aber ich sehe die NoS nicht unbedingt als Maß der Dinge in Sachen Fahrspaß.
  7. Die Firma wo, der Wagen umgebaut wird, hat trotz Namensgleichheit mit den Racebox-Laptimern denke ich mal nix zu tun.
  8. Time Left: 2 months and 19 days

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  9. Mit dem Sperrwert lässt sich eine Über-/Untersteuertendenz durchaus beeinflussen, ja. Höhere Preload-Werte bzw. auch Sperrwerte im Schubbetrieb sorgen für mehr Stabilität, aber auch Untersteuern am Kurveneingang. Lässt man die Sperre weiter offen, geht´s ins Gegenteil. Umgekehrt funktioniert es dann unter Last, hier sorgen höhere Sperrwerte tendenziell für mehr übersteuern, natürlich aber nur wenn auch die Motorleistung dementsprechend zum Griplevel ist.
  10. Slick-Bereifung kannst du nicht vergleichen, dafür verträgt bzw. braucht es fahrwerksseitig so viel Abstützung, das überträgt kein Semi oder UHP. Ich würde aber auch erstmal viel Fahrzeit sammeln, ev. täuscht der erste Eindruck ja und er fährt tatsächlich schneller. Ein relativ zuverlässiger Anhaltspunkt wäre da der Laptimer. Unbedingt auch das Reifenbild genau kontrollieren, daraus lässt sich viel zum (richtigen oder falschen) Setup ableiten.
  11. Dass man bei dem Umbaustand keine Sänfte mehr hat, sollte klar sein, damit muss man leben. Aber bist du dir auch sicher, dass du die härteren Federn wirklich gebraucht hättest?
  12. Mit härteren Federn kann/muss man auf jeden Fall erstmal an die Zugstufe ran, wenn er nachschwingt. Ist das gemeint, oder hoppelt er wirklich unkomfortabel?
  13. Eben nicht. Ein moderner Hot Hatch wie genannter 8er GTI/R oder eben i30N performt Serie i.d.R. schon sehr gut und ist schneller als dein Stinger. Wie vor einiger Zeit gepostet ist z.B. der Benny Leuchter mit einem komplett serienmäßigen 8R auf Straßenreifen eine BTG 7:2x gefahren. Wenn man da nur mittels ordentlichem Fahrwerk, Bremse und Bereifung noch einige Sekunden abschält, kann man theoretisch in die 7:1x-Region vordringen. Was eigentlich Wahnsinn ist. Bis man fahrerisch gerade auf der NoS dort angekommen ist, dauert es aber. Da ist aber definitiv nicht das Auto das Problem. Auch ein M2 oder M4 benötigt eine äusserst kundige Hand, um solche Zeiten zu fahren. Das einzige Fahrzeug, mit dem man einigermaßen "schlampig" auf dieses Niveau kommen kann, ist halt wieder der Porsche (GT3).
  14. Der Golf hat vorher dem Tim Bruckschen von 413 Motorsport gehört. Wir waren voriges Jahr zusammen bei einem NoS-Trackday, da ist der Gute mit Serienleistung 7:2x gefahren. Ob das mit 400PS+ wirklich so viel besser wird, um sich dafür thermische Probleme einzuhandeln, wage ich mal stark zu bezweifeln. Da bringen Slicks deutlich mehr. @Carsten Bzgl. deiner Bedenken zum Thema Übersteuern beim Hecktriebler: Mit einem guten, ausgewogenen Setup ist man relativ entspannt unterwegs. Man muss bedenken, dass sich allein durch die bessere Gewichtsverteilung und die naturgemäß konservativere Achsgeo schon Vieles "von allein" löst. Ein auf schnell gemachter Fronttriebler oder Allradler ist keinesfalls einfacher am Limit zu bewegen. Da diese Fahrzeuge bzw. Antriebskonzepte von Haus aus zum Untersteuern neigen würden, trainiert man es ihnen in Form von aggressiveren Fahrwerkssetups, Achskinematik (falls möglich) und vor allem Achsgeometrie ab. D.h. man fährt z.B. eine deutlich offenere Spur oder manchmal auch Nachspur an der HA, was zu einem sehr nervösen Heck in schnellen Passagen führt. Frontgetriebene Rennautos wie TCR's holen sich die Hochgeschwindigkeitsstabilität halt über einen massiven Heckflügel, das klappt aber bei einem straßenzugelassenen Fzg. meist nicht (weil keine solche Teile mit TÜV). Nur mal so als Beispiel:
  15. Kommt immer drauf an, um welchen Schaden es sich handelt und ob er professionell bzw. nach Herstellervorgaben instandgesetzt wurde. Wenn das alles passt, hätte ich persönlich keine allzu großen Bedenken. Noch dazu wenn man den Wagen sowieso als Tracktool verwendet, für das gesparte Geld beim Kaufpreis hat man fast schon die ganzen Mods bezahlt.